Eine Geschichte, an die ich immer wieder gern denke

IMG_2533Anekdote zum Senken der Arbeitsmoral – Heinrich Böll

Ein mit Reichtümern ausgestatteter Tourist begegnet einem vergleichsweise materiell armen Fischer. Es beginnt ein Dialog zwischen beiden über die innere Freiheit, sich einfach in die Sonne legen zu dürfen. Ist es einem ohne ein Übermaß an Erwerbsarbeit erlaubt, den Tag dahin ziehen zu lassen? Die Natur zu genießen, ohne viel Anstrengung, ohne vorher viele Güter anzuhäufen?

Das geschäftige Treiben des Mannes, sicher aus dem Wirtschaftswunderland Deutschland, offenbart heute in seiner Gier eine nie dagewesene Naturzerstörung und Ausbeutung breiter Bevölkerungsschichten in „Entwicklungsländern“. Heinrich Böll hat mit dieser kleinen Geschichte schon früh darauf hingewiesen, dass wir in unserer Welt verlernt haben uns an der Schönheit des Einfachen zu erfreuen und auf ein materiell bescheideneres Leben hingewiesen, das stärker durch den Genuss am einfachen und natürlichen in Erscheinung treten sollte.

Diese Geschichte  habe ich als Jugendliche das erste mal gelesen. Ich denke oft an das Glück des Fischers, auch noch 40 Jahre später. In diesem Sinn ein paar Fotos aus meiner Werkstatt im sonnigen Kräuterdorf Irschen. Mein „Boot“ im Sonnenschein.

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